Konzeptwettbewerb Robo-Hubs  ·  BMFTR / Hightech Agenda Deutschland

RoboHub Deutschland

Angewandte Innovationslabore für KI-basierte Robotik – Test-before-Invest und Transfer in den Mittelstand. Ein bundesweites Konsortium aus Hochschulen, Forschungszentren und Industrieverbänden als praxisnahe Brücke zwischen KI-Robotik und produzierenden KMU.

📍 8 bestätigte Partner 🗺 5 Bundesländer (Ziel: 7) 🧠 HAWs · Forschungszentren · Verband 📅 Einreichung 31. Juli 2026
⚠️   Ideenskizze bis 31. Juli 2026 einreichen  ·  Partnerfragebogen bis 25. Juni 2026 an m.vette-steinkamp@umwelt-campus.de

Warum dieses Vorhaben jetzt?

KI-basierte Robotik ist ein Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit des Produktionsstandorts. Die zentrale Herausforderung liegt nicht in der Technologieverfügbarkeit, sondern in der belastbaren Überführung in betriebliche Anwendung – insbesondere im Mittelstand.

01

Wettbewerbsfähigkeit

Produktivität, Qualität und Resilienz in der industriellen Wertschöpfung durch KI-Robotik sichern – bundesweit, aber mit regionalem Zugang.

02

Fachkräftesicherung

Robotikkompetenz für Beschäftigte, Studierende und Multiplikatoren skalierbar aufbauen – von Zertifikatskursen bis zur kooperativen Promotion.

03

Mittelstandstransfer

Neutrale Vorprüfung statt Investitionsrisiko: Orientierung, Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit für KMU, die Robotik einsetzen wollen.

04

Regionale Innovationskraft

Anwendungsorientierte Standorte als erreichbare Ankerpunkte in Bundesländern – lokales Vertrauen, bundesweite Skalierung und komplementäre Spezialisierungen.

„Der RoboHub Deutschland macht KI-Robotik für KMU planbar, testbar und qualifizierbar – praxisnah, neutral und mit direktem Zugang zu Forschungskompetenz."

Die Transferlücke – typische Hemmnisse im Mittelstand

Unternehmen scheitern nicht an mangelndem Interesse an Robotik, sondern an fehlenden Antworten auf konkrete Fragen.

🧭

Orientierung

Welche Anwendung ist sinnvoll und technisch erreichbar?

⚙️

Machbarkeit

Funktioniert die Lösung mit realen Bauteilen und Taktzeiten?

📈

Wirtschaftlichkeit

Welche Investitionsentscheidung ist belastbar und sicher?

🛡️

Sicherheit & Normen

MRK, Haftung und Normkonformität (ISO 10218, TS 15066) beherrschbar machen.

👥

Fachkräfte

Kompetenz für Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung aufbauen.

Drei Säulen – ein geschlossener Wirkungskreis

Der Hub ist kein Schaufenster einzelner Labore, sondern ein lernendes Innovationssystem. Reale KMU-Bedarfe erzeugen Forschungsfragen, Forschung erzeugt Demonstratoren, Demonstratoren erzeugen Transfer und Weiterbildung. HAWs, Forschungszentren und Verbände bringen dabei komplementäre Stärken ein.

🎓

Academy

Qualifizierung von Beschäftigten, Studierenden und Multiplikatoren. Zertifikate, Workshops, Online-Formate und kooperative Promotionen an praxisrelevanten Fragestellungen.

🔬

Transfer

Test-before-Invest, Machbarkeitsstudien und Wirtschaftlichkeitsbewertung. KMU-Zugang zu realen Robotikzellen, Labortests und umsetzungsreifen Grobkonzepten.

🧪

Applied Research

Anwendungsnahe Forschung aus wiederkehrenden Transferfragen: KI-Wahrnehmung, Greifen, MRK, mobile Roboter, humanoide Systeme. Kooperative Promotionen möglich.

🔄   Feedback-Loop: Bedarf → Forschung → Demonstrator → Transfer → Weiterbildung → neuer Bedarf

Test-before-Invest – vom Bedarf zur umsetzungsreifen Entscheidung

Der methodische Kern des Hubs: ein wiederholbarer Prozess, der Robotik nicht abstrakt bewertet, sondern an realen Bauteilen, Prozessdaten, Sicherheitsanforderungen und Wirtschaftlichkeitsparametern prüft.

1

Erstberatung

Bedarf erfassen, geeigneten Standort und Spezialisierung zuordnen

2

Ist-Analyse

Prozess verstehen, Automatisierungspotenziale und Randbedingungen aufnehmen

3

Machbarkeitsstudie

Technische Bewertung der Robotisierbarkeit, Systemkonzepte identifizieren

4

Labortest

Real testen – mit eigenen Bauteilen, Prozessdaten und Taktzeiten

5

Wirtschaftlichkeit

ROI, Amortisationsrechnung und Risikoeinschätzung für belastbare Investitionsentscheidung

6

Grobkonzept

Umsetzungsreife Dokumentation für Integratoren, Maschinenbauer oder interne Teams

📚   Standortübergreifende Wissensdatenbank: anonymisierte Fallbibliothek, Templates, Bewertungsraster und Technologieradar als gemeinsames Netzwerkgedächtnis

Bestätigte Partner

Die Partnerlogik ist funktional begründet: Jeder Standort bringt ein eigenständiges Kompetenzprofil ein – Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, spezialisierte Forschungszentren und Industrieverbände ergänzen sich ohne Doppelstrukturen und internen Wettbewerb.

8 von 10 angestrebten Partnern bestätigt  ·  Bundesländer: Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Saarland

HT
Hochschule Trier – Umwelt-Campus
Prof. Dr.-Ing. Matthias Vette-Steinkamp  ·  Rheinland-Pfalz
Robotiktransfer · Re-X · KI-Assistenz · INTERREG Robot Hub
DRV
Dt. Robotik Verband e.V.
Industrienetzwerk bundesweit
Integratoren · Hersteller · Normung · Sichtbarkeit
ZeMA
ZeMA – Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik
Saarbrücken  ·  Saarland
Montageautomatisierung · MRK · Industrie 4.0 · KMU-Transfer
DFKI
DFKI – Deutsches Forschungszentrum für KI
Saarbrücken & Kaiserslautern  ·  Saarland / RLP
KI-Robotik · Wahrnehmung · Greifen · Lernende Systeme
HK
Hochschule Karlsruhe
Prof. Dr. Christian Wurll  ·  Baden-Württemberg
MRK · KI-Greifplanung · IRAS
HO
Hochschule Offenburg
Prof. Dr. Thomas Wendt  ·  Baden-Württemberg
Mobile Robotik · AMR · Kobotik · Work-Life Robotics Institute
WH
Westfälische Hochschule
Prof. Dr. Thomas Naber  ·  Nordrhein-Westfalen
Digital Twin · Prozessautomatisierung · Kollaborative Fertigung
HI
Hochschule Ingolstadt
Prof. Dr. Ali Kanso  ·  Bayern
KI im Produktionsprozess · Predictive Maintenance
+
Partner gesucht
Komplementärer Schwerpunkt  ·  Platz verfügbar
In Verhandlung
+
Partner gesucht
Komplementärer Schwerpunkt  ·  Platz verfügbar
In Verhandlung

Arbeitspakete – ohne operative KMU-Projekte

Die Konzeptphase dient der belastbaren Vorbereitung der Umsetzungsphase. Sichtbarkeit und Bedarfserhebung sind vorgesehen; konkrete geförderte Beratungs- und Machbarkeitsleistungen starten erst in der Hauptphase.

Arbeitspaket Schwerpunkt Inhalte
AP 1 Governance & Hub-Architektur Rollen, Entscheidungsstrukturen, Qualitätssicherung, Konsortialvertrag
AP 2 Infrastrukturmapping Labore, Demonstratoren, Software, KI-Kompetenzen, Demonstratorenkatalog
AP 3 Transfermethodik & Qualitätsstandard Templates, Bewertungsraster, TBI-Prozessstandard, Wissensdatenbank
AP 4 Industrieeinbindung Open Lab Days, Online-Events, Infoveranstaltungen, Letters of Intent
AP 5 Roadmap & Verstetigung Finanzierungsmodell, Skalierungsstrategie, Vorbereitung Folgeantrag

Was jetzt gefragt ist

🏛 Politische Unterstützung

Sichtbarkeit in Landesministerien, Anschluss an Landesinnovationsstrategien und Brücke zur Hightech Agenda Deutschland sicherstellen.

🤝 Partnercommitment

Standortprofil, Laborausstattung, Open Lab Day und Letter of Intent verbindlich klären. Rückmeldung bis 25. Juni 2026 erbeten.

🏭 Industrieaktivierung

Fördervereine, IHK-Netzwerke, Cluster und den Deutschen Robotik Verband zur Bedarfserhebung und LoI-Gewinnung einsetzen.

➡ Folgefähigkeit

Konzeptphase so ausrichten, dass eine skalierbare Umsetzungsphase mit operativen KMU-Projekten unmittelbar anschlussfähig wird.

Interesse? Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Partnerhochschulen, politische Akteure und Industriepartner sind herzlich eingeladen, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Den Partnerfragebogen erhalten Sie auf Anfrage.

Referenzprojekt: INTERREG Robot Hub Transfer & Academie (Oberrhein, 2023–2026)  ·  www.robot-hub.eu

👤
Projektleitung
Prof. Dr.-Ing. Matthias Vette-Steinkamp
🏫
Institution
Hochschule Trier – Umwelt-Campus Birkenfeld
📞
Telefon
+49 6782 / 17 – 1881
🌐
Webseite