Angewandte Innovationslabore für KI-basierte Robotik – Test-before-Invest und Transfer in den Mittelstand. Ein bundesweites Konsortium aus Hochschulen, Forschungszentren und Industrieverbänden als praxisnahe Brücke zwischen KI-Robotik und produzierenden KMU.
KI-basierte Robotik ist ein Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit des Produktionsstandorts. Die zentrale Herausforderung liegt nicht in der Technologieverfügbarkeit, sondern in der belastbaren Überführung in betriebliche Anwendung – insbesondere im Mittelstand.
Produktivität, Qualität und Resilienz in der industriellen Wertschöpfung durch KI-Robotik sichern – bundesweit, aber mit regionalem Zugang.
Robotikkompetenz für Beschäftigte, Studierende und Multiplikatoren skalierbar aufbauen – von Zertifikatskursen bis zur kooperativen Promotion.
Neutrale Vorprüfung statt Investitionsrisiko: Orientierung, Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit für KMU, die Robotik einsetzen wollen.
Anwendungsorientierte Standorte als erreichbare Ankerpunkte in Bundesländern – lokales Vertrauen, bundesweite Skalierung und komplementäre Spezialisierungen.
Unternehmen scheitern nicht an mangelndem Interesse an Robotik, sondern an fehlenden Antworten auf konkrete Fragen.
Welche Anwendung ist sinnvoll und technisch erreichbar?
Funktioniert die Lösung mit realen Bauteilen und Taktzeiten?
Welche Investitionsentscheidung ist belastbar und sicher?
MRK, Haftung und Normkonformität (ISO 10218, TS 15066) beherrschbar machen.
Kompetenz für Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung aufbauen.
Der Hub ist kein Schaufenster einzelner Labore, sondern ein lernendes Innovationssystem. Reale KMU-Bedarfe erzeugen Forschungsfragen, Forschung erzeugt Demonstratoren, Demonstratoren erzeugen Transfer und Weiterbildung. HAWs, Forschungszentren und Verbände bringen dabei komplementäre Stärken ein.
Qualifizierung von Beschäftigten, Studierenden und Multiplikatoren. Zertifikate, Workshops, Online-Formate und kooperative Promotionen an praxisrelevanten Fragestellungen.
Test-before-Invest, Machbarkeitsstudien und Wirtschaftlichkeitsbewertung. KMU-Zugang zu realen Robotikzellen, Labortests und umsetzungsreifen Grobkonzepten.
Anwendungsnahe Forschung aus wiederkehrenden Transferfragen: KI-Wahrnehmung, Greifen, MRK, mobile Roboter, humanoide Systeme. Kooperative Promotionen möglich.
Der methodische Kern des Hubs: ein wiederholbarer Prozess, der Robotik nicht abstrakt bewertet, sondern an realen Bauteilen, Prozessdaten, Sicherheitsanforderungen und Wirtschaftlichkeitsparametern prüft.
Bedarf erfassen, geeigneten Standort und Spezialisierung zuordnen
Prozess verstehen, Automatisierungspotenziale und Randbedingungen aufnehmen
Technische Bewertung der Robotisierbarkeit, Systemkonzepte identifizieren
Real testen – mit eigenen Bauteilen, Prozessdaten und Taktzeiten
ROI, Amortisationsrechnung und Risikoeinschätzung für belastbare Investitionsentscheidung
Umsetzungsreife Dokumentation für Integratoren, Maschinenbauer oder interne Teams
Die Partnerlogik ist funktional begründet: Jeder Standort bringt ein eigenständiges Kompetenzprofil ein – Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, spezialisierte Forschungszentren und Industrieverbände ergänzen sich ohne Doppelstrukturen und internen Wettbewerb.
8 von 10 angestrebten Partnern bestätigt · Bundesländer: Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Saarland
Die Konzeptphase dient der belastbaren Vorbereitung der Umsetzungsphase. Sichtbarkeit und Bedarfserhebung sind vorgesehen; konkrete geförderte Beratungs- und Machbarkeitsleistungen starten erst in der Hauptphase.
| Arbeitspaket | Schwerpunkt | Inhalte |
|---|---|---|
| AP 1 | Governance & Hub-Architektur | Rollen, Entscheidungsstrukturen, Qualitätssicherung, Konsortialvertrag |
| AP 2 | Infrastrukturmapping | Labore, Demonstratoren, Software, KI-Kompetenzen, Demonstratorenkatalog |
| AP 3 | Transfermethodik & Qualitätsstandard | Templates, Bewertungsraster, TBI-Prozessstandard, Wissensdatenbank |
| AP 4 | Industrieeinbindung | Open Lab Days, Online-Events, Infoveranstaltungen, Letters of Intent |
| AP 5 | Roadmap & Verstetigung | Finanzierungsmodell, Skalierungsstrategie, Vorbereitung Folgeantrag |
Sichtbarkeit in Landesministerien, Anschluss an Landesinnovationsstrategien und Brücke zur Hightech Agenda Deutschland sicherstellen.
Standortprofil, Laborausstattung, Open Lab Day und Letter of Intent verbindlich klären. Rückmeldung bis 25. Juni 2026 erbeten.
Fördervereine, IHK-Netzwerke, Cluster und den Deutschen Robotik Verband zur Bedarfserhebung und LoI-Gewinnung einsetzen.
Konzeptphase so ausrichten, dass eine skalierbare Umsetzungsphase mit operativen KMU-Projekten unmittelbar anschlussfähig wird.
Partnerhochschulen, politische Akteure und Industriepartner sind herzlich eingeladen, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Den Partnerfragebogen erhalten Sie auf Anfrage.
Referenzprojekt: INTERREG Robot Hub Transfer & Academie (Oberrhein, 2023–2026) · www.robot-hub.eu